Arbeit und Leben Bremen e.V.







gefördert durch:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales

ESF - Europäischer Sozialfonds für Deutschland
Europäische Union



Mentoring

Welche Aufgaben hat eine Mentorin / ein Mentor?

Hauptaufgabe ist es, die Schüler/-innen und Auszubildenden auf eine Ausbildungsplatzsuche bzw. auf das „Arbeitsleben“ vorzubereiten. Diese Vorbereitung beginnt mit einem Vertrauensaufbau, der der wichtigste Schritt für eine gute Zusammenarbeit ist. Erst wenn das Vertrauen aufgebaut ist, kann aus den Einzelpersonen eine Gruppe werden, die sich gegenseitig unterstützt, respektiert und toleriert. Anfängliche Vorurteile werden in dieser Phase abgebaut und die Bereitschaft sich auf die Patenschaft einzulassen ermöglicht.

Als Mentor/-in ist man nicht nur Ansprechpartner/-in in Fragen von Ausbildung und Arbeitsmarktsituationen. Die Schüler/-nnen sind aus verschieden Gründen in dem Bildungssystem der Werkschulen. Die persönlichen Erfahrungen in anderen Systemen und zwischenmenschlichen Zusammenhängen werden durch Gespräche und zuhören aufgearbeitet und verarbeitet. Die Schüler/-innen und Auszubildenden lernen durch die Patenschaften sich selbst kennen, können ihre Schwierigkeiten analysieren und sind durch Gruppengespräche für die Belange anderer sensibilisiert. Auch das Erkennen Hürden und Probleme Andere hilft dabei, seine eigenen Erfahrungen zu reflektieren und zu verarbeiten. Durch gemeinsame Lösungsansätze werden Fähigkeiten wie Teamfähigkeit, Rhetorik, interkulturelle Kompetenz und Toleranz gestärkt.


Die Zielgruppen des Projektes, sind in der Regel junge Menschen, die nicht im Bildungssystem Schritthalten konnten bzw. aus anderen Gründen einen besonderen Betreuungsbedarf benötigen. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, ist das Tätigkeitsfeld der Mentoren/-innen sehr vielseitig. Diese können nicht immer genau spezifiziert werden, da die Schüler/innen und Auszubildenden eine nicht homogene Gruppe sind und die subjektiven Bedarfe sich nicht immer klassifizieren lassen. Es gibt bei allen Patenschaften einen grundsätzlichen Aufgabenbereich, der gleichbleibend ist; Hierzu zählen Vertrauensbildung, Gespräche zur Selbstreflexion und Unterstützung – Vielleicht Freund/-in werden.









  DGB Region Bremen-Elbe-Weser ver.di Bezirk Bremen-Nordniedersachsen IG Metall Bremen GEW Bremen NGG Bremen IG Bau Bremen Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit